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Kiro - Labi von meiner Mutter geerbt Kona (Mali), Easy (Goldi), Chefmuus (Labi) Leithunde - Führung ist ALLES :-) Goliath (Alaskan Malamute) Zentralhunde unter sich... Cusco (Border), Bandit (Rumänen-Mix) und Malin (Rumänen-Mix) jähriger dt. Schäfer-Mix - Jack(y) Kona (Mali), Easy (Goldi), Chefmuus (Labi)

Cesar Millan - Hundeflüsterer oder Tierquäler?

In den letzten Jahren wurde Cesar Millan in den Medien gerne immer wieder als Tierquäler, “Mr. Kick”, etc. bezeichnet. Im Internet kursieren kurze Ausschnitte von Szenen, die viele Menschen als gewaltvollen Umgang mit dem Hund bezeichnen. Oft urteilen wir zu schnell, ohne das erforderliche Background-Wissen zu haben. Es gibt wohl keinen anderen Hundeflüsterer der die Hundewelt dermassen polarisiert, bzw. Meinungen spaltet. Für die Einen ist er der “Hunde-Messias”, für die Anderen ein Tierquäler. In der Tat bin auch ich nicht mit allem einverstanden, was er gezeigt hatte. Einige Fälle würde er (bei heutigem Wissensstand) sicherlich auch anders lösen. Cesar ist auch nur ein Mensch. Wir alle machen Fehler... Wichtig ist jedoch nur, ob wir aus unseren eigenen Fehlern lernen können. Das hat Cesar in den letzten Jahren mehrfach bewiesen (heute verwendet er z.B. Vibrations-Halsbänder anstelle der Elektro-Halsbänder). Bei 80-90% der Fälle, wo Cesar Millan für seine Arbeitsweise kritisiert wurde, handelte es sich um extremste Fälle aus den Serien 1-2, die aus den Jahren 2004-2005 stammen - also ganz am Anfang seiner Hundeflüsterer-Karriere. Sie sind nun über 10 Jahre alt... Bei den gezeigten Beispielen handelte es sich um Hunde mit jeweils krassestem, z.T. äusserst aggressivem Verhalten, Man vergisst auch, dass diese Hunde zuvor vom Menschen (durch Vermenschlichung) so kaputt gemacht wurden. Hunde kommen nie mit Fehlverhalten zur Welt - sie werden immer durch das Umfeld “erworben”, wie man es in der Fachsprache nennt. Cesar Millan hat diesen Hunden wenigstens eine Chance gegeben und oft auch bewiesen, dass sie im artgerechten Umfeld (Rudel) auch normal funktionieren können, egal, was sie vorher alles erleben mussten. In den Serien 4-6 (ab 2010) zeigt der Hundeflüsterer ganz klar eine andere Arbeitsweise. Cesar Millan hat mit den Jahren seine Methoden stark verändert und er arbeitet heute viel mehr mit Körpersprache und Blickkontakt, als mit körperlichen Korrekturen. Auch er durfte über die Jahre lernen, dass man Hunden mit Fehlverhalten viel schneller helfen kann, wenn man den Hund in seiner Psyche erreicht. Nur so kann ein Hund einem Menschen so rasch vertrauen, wie Cesar dies mehr als genug in seinen Sendungen gezeigt hatte. Bei der Serie 6 war der Hundeflüsterer selbst an seinem Tiefpunkt angelangt (Scheidung, Selbstmordabsichten, etc.). In dieser Zeit sieht man gut, dass auch Cesar nur ein Mensch ist und auch er in schwierigen (persönlichen) Situationen Fehler machte, bzw. auch er es in gewissen Situationen nicht schaffte, immer diese richtige Energie zu haben (z.B. als er von einem Labi gebissen wurde). Auch wenn ich mittlerweile meine eigene Philosophie entwickelt habe, so zählen Cesar Millan und Maike Maja Nowak zu meinen grössten Vorbildern und ich zähle die beiden zu den besten Hundeverstehern auf der ganzen Welt. Besonders Cesar Millan hatte ich in den ersten 3-4 Jahren sehr viel zu verdanken und die Hundeflüsterer- Serien zählen heute noch zu den lernreichsten Sendungen, die es aus meiner Sicht überhaupt gibt. Die Sendungen nach seiner Scheidung hingegen kann man sich sparen - er scheint nicht mehr derselbe zu sein und ich wünsche ihm, dass er sein Scheidungs-Trauma irgendwann verarbeiten kann.

Wenn nicht Cesar - wer hilft sonst bei extremsten Fällen?

Jeder Hund hat seine eigene Grenze, wo er sich irgendwann unterordnet (abhängig vom Hunde-Typ und seiner Wesensstärke und seinem Alter). Als Mensch könnte man diese Grenze auch als “Dominanz-Skala” oder “Gewalt-Skala” bezeichnen. Erwartet ein Hund z.B. Stufe 5 (von 10), so muss man ihm EINMAL zeigen, dass wir bereit sind bis Stufe 6 zu gehen, damit er uns respektieren kann. Hunde tasten sich in der Natur langsam an diese Grenze heran. Deswegen wird jede Korrektur (die ignoriert wurde), beim nächsten Mal immer etwas stärker, bis die Grenze dann erreicht ist. Trifft man also auf extremste Fälle (1% aller Hunde), wo der Hund bereit ist, sein Gegenüber zu töten, so lassen sich solche Hunde nicht mit vermenschlichten Trainingsmethoden, wie z.B. der operanten Lernmethode, Clicker-Training, Leckerli & Co, etc therapieren. Deswegen braucht es Menschen mit einem souveränen Leithunderudel, um Leithunden und ihren Hundehaltern helfen zu können. Erst wenn man selbst einmal einen Leithund bekommen hat, kann man verstehen, wie wichtig Menschen wie Cesar und ich sind, um die natürliche Kommunikation und artgerechte Haltung von Leithunden erlernen zu dürfen.

Sollte man bei extremsten Fällen überhaupt helfen?

Cesar Millan hat vielfach bewiesen, dass er mit seinem Rudel fast jedem Hund wieder in diesen ruhigen und ausgeglichenen Zustand verhelfen konnte, auch wenn der Aufenthalt in seinem Zentrum teilweise mehrere Monate gedauert hatte. Leider fallen aber viele Hunde wieder in ihre alten Verhaltensmuster zurück, nachdem sie nach der Resozialisierung wieder zu ihren Besitzern zurück gebracht wurden. Dies gerade weil die Besitzer es nicht schafften, ihm eine annähernd artgerechte (Rudel-)Haltung zu bieten oder weil sie es nicht schafften, stets diese “ruhige und bestimmte Energie” an den Tag zu legen. Meine Erfahrung zeigt, dass man bei gewissen Hunden nur eine Chance hat, wenn man sich rechtzeitig um Führung kümmert.  Hat ein Leithund sein Menschenrudel schon über mehrere Jahre kontrolliert, so wird es sehr schwierig (bis unmöglich), ihn davon zu überzeugen, seinen Führungsanspruch wieder abzugeben... Leider bleibt aus tierpsychologischer Sicht bei extremsten Fällen (in hohem Alter) nur noch die Empfehlung, den Hund von seinem Stress zu erlösen, wenn die Aussichten auf Erfolg nur minimal sind, bzw. der Alltags- Stress für den Hund zu gross wäre und/oder er für sein Umfeld zur Gefahr werden könnte. Ich kann auch nicht verstehen, warum man heute noch Rassen züchtet, die über 50kg wiegen müssen und leider wird allzu oft mit unausgeglichenen Muttertieren gezüchtet... Bekommt man dann noch einen Leithund und gibt ihm dann von Anfang an vorwiegend Zuwendung anstelle der klaren Strukturen und Regeln (die der Hund von seiner Mutter gewohnt war), so nehmen Hundeprobleme mit der Zeit immer ihren Lauf.

Warum zeigen Hunde aggressivstes Verhalten?

Wird ein Hund nicht artgerecht gehalten oder ist er in seiner Rolle überfordert, so führt dies bei gewissen Hunden (über die Jahre) immer mehr zu Frustrationsverhalten. Mit der Zeit wird es immer grösser und der Hund befindet sich irgendwann in einem “dauerangespannten Modus”. Dann genügt irgendwann schon nur die kleinste Aufregung, dass der Hund dann Aggressions-Verhalten zeigen muss.

Physische Gewalt / Schmerzempfinden bei Hunden

Jeder Mensch hat seine eigene Definition von körperlicher Gewalt. Der eine würde einen Wasserspritzer als Gewalt empfinden, der andere z.B. einen Kick oder Leinenruck. Selbstverständlich kann es nicht sein, dass wir ständig an unserem Hund herumzerren oder ihn treten müssen. Dies wäre auch tierschutz-widrig. Betrachtet man z.B. meine Leithunde, so korrigieren diese oft härter, als wir Menschen dies tun würden. Dafür sagen sie es in der Regel auch nur einmal und dann ist schon alles klar - ohne ständig immer wieder korrigieren zu müssen. Eine Korrektur versteht ein Hund - nicht aber eine Bestrafung Es ist auch ein grosser Unterschied, ob wir den Hund nur korrigieren, oder ihn (aus menschlicher Sicht) bestrafen. In der Natur gibt es keine Bestrafungen - nur Korrekturen. Der wichtige Unterschied liegt darin, dass Korrekturen immer emotionslos gemacht werden. Haben wir dabei schlechte Energien (wir sind ärgerlich, frustriert, wütend, etc.), so kann der Hund nichts lernen, weil es dann eben eine Bestrafung wäre, die es in der Natur nicht gäbe... Genau in diesem Moment verlieren wir die Kontrolle über unseren Hund komplett und versuchen wir dann auch noch mit Druck zu arbeiten, so werden wir genau in so einem Moment vom eigenen Leithund gebissen (aus seiner Sicht war es nur eine Korrektur... :-)) Hunde haben ein ganz anderes Schmerzempfinden als wir Menschen. Hätte ein Hund wirklich Schmerzen, so würde er länger als 20-30 Sekunden wimmern. Alles darunter wäre rein manipulatives Verhalten, gerade weil der Hund es sofort bemerken würde, wenn wir nach einer Korrektur dann plötzlich ein schlechtes Gewissen bekommen würden, wenn der Hund (bei einer gut ausgeführten Korrektur) einen kurzen Quietscher von sich geben würde. Dies nur, weil wir in solchen Momenten denken könnten, den eigenen (geliebten) Hund zu stark korrigiert zu haben. In Wirklichkeit wurde der Hund nur durch eine (gut ausgeführte) Korrektur überrascht.  Starke Leithunde würden sich in solchen Momenten nie die Blösse geben zu quietschen, denn sie würden Schwäche zeigen.

Psychische Gewalt / Überforderung bei Reizen

Oft vergessen wir, dass ein Hund eine tierische Psyche hat. Deswegen liegen wir auch immer falsch, wenn wir unsere Bedürfnisse über Hunde befriedigen und uns dann auch noch einreden, dass es für den Hund so auch stimmen muss, wenn es für uns stimmt (er hat ja alles...). Schon hier fängt die Vermenschlichung unserer Hunde an... Leithunde, die zu Hause ihre Menschen besitzen oder kontrollieren, sind dann in ihrer Führungsrolle (draussen, im fremden Territorium) mit ihrer Rolle komplett überfordert, wenn sie sich für ihr Menschenrudel verantwortlich fühlen müssen. Solche Hunde werden (mit den Jahren) immer unsicherer, ängstlicher, schreckhafter, etc. Befinden sie sich irgendwann in diesem “dauer-angespannten Modus”, so genügt schon die kleinste Aufregung, um dann austicken zu müssen. Verlässt man das “sichere zu Hause”, so hat der Hund permanenten Stress, gerade weil wir es nicht schaffen, ihm seine Verantwortung für sein Rudel nehmen zu können. Würden dann irgendwann die eigenen 4 Wände nicht mehr sicher sein (z.B. Geräusche, Wind, Gewitter, Feuerwerk, etc), dann würde es für den Hund erst richtig dramatisch. Jeder Spaziergang und fast jede Begegnung wird schon bald einmal zur Qual für Hund und Mensch...

Cesar Millan-Kritiker

Es ist schon komisch, dass Hundehalter, die Cesar kritisieren meist selbst einen angespannten, unausgeglichenen, unsicheren bis ängstlichen Hund haben (siehe psychische Gewalt). Dass dieses Verhalten an den vermenschlichten Ansichten und Umgang der Halter liegt, wollen diese aber selten wahrhaben. Es ist auch praktisch, gewisse Verhaltensmuster einfach über die Rasse wegzureden... Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Energie die Hundetrainer-Welt und Organisationen, die sich (angeblich) um Tierschutz kümmern (sollten), in “ihren Kampf gegen Cesar” verschwenden. Würden sich diese doch einfach mal nur etwas Zeit nehmen, um wenigstens zu versuchen zu verstehen, was er überhaupt macht... Dazu braucht man etwas mehr Zeit als für die 2minütigen “Horror-Clips”... Cesar Millan hat weltweit so viele Anhänger, wie kein anderer. Sie alle sind von seiner Methode absolut überzeugt. Wie kann man sich nur vorstellen, dass all diese Cesar-Anhänger, welche seine Methoden an ihrem eigenen Vierbeiner anwenden, dies nur tun würden, um ihm Schaden zuzufügen, ihn zu unterdrücken oder ihn gar zu quälen? Hundehalter die Cesar’s Philosophie leben, haben in der Regel selten so verunsicherte Hunde, wie die Menschen, welche Cesar komplett verurteilen. Wenn wir genau hinschauen, so sind es immer die “Leader” unter den Hunden, welche uns dazu zwingen, sich um ihre Naturinstinkte und deren Gesetze zu kümmern. Leithunde warten nur darauf, dass ihre Halter mit ihnen so umgehen, wie Cesar es eben vorlebt. Wie schon erwähnt, lassen sich Leithunde nicht mit menschlichen Ideologien übertölpeln. Sie handeln instinktiv ausschliesslich nach ihren Naturgesetzen und sie treffen Entscheidungen, wenn der Mensch die Rangordnung einem Leithund überlässt. Menschliche Tierpsychologen oder Verhaltenstherapeuten würden vielleicht noch zu Medikamenten greifen, bevor sie ihn dann einschläfern würden... Erklärungen warum es so kommen musste, würden dann rasch über Rasse, oder frühere Erlebnisse gefunden werden, oder sonstigen (menschlichen) Mist. Dass es sich aber sehr oft “nur” um (wertvollste) Leithunde handelte, davon haben die meisten Experten keinen blassen Schimmer. Gut - sie lernen es ja einfach nicht besser und mit der Zeit neigt der Mensch leider zur Beratungs- Resistenz... Viel Kritik kommt auch von Fachpersonen, wie Tierärzten, Tierpsychologen, etc. Dabei wäre wohl kaum einer von ihnen in der Lage, auch nur bei einem einzigen Fall helfen zu können, bei welchen sie selbst Cesar kritisieren.  All diejenigen, die sich irgendwann in der Hundetrainer-Welt weiter-entwickeln wollen, kommen nicht darum herum, den Unterschied zwischen einem normalen Gefolgshund und einem Leithund zu erlernen. Sie dürfen gerne auf den untenstehenden Knopf “clickern” - äh ... “clicken” meinte ich natürlich... Es gibt in der Hundetrainer-Welt viele Neider. Jeder arbeitet in seinem eigenen Garten und es wird uns immer wieder vermittelt, dass erst ein menschliches Diplom uns zum (vertrauenswürdigen) Experten macht. Es muss schon etwas frustrierend sein, wenn man nach jahrelangem, teurem Studium dann feststellen muss, dass es schon relativ viel Konkurrenz gibt. Sie alle haben ein ähnliches menschliches Tierpsychologie-Studium absolviert. Alle haben auch gemeinsam, dass sie noch nicht gelernt haben, dass eine korrekte Unterscheidung von Gefolgshunden von Leithunden machen zu können viel wichtiger wäre, als die ganze Rassekunde, die wir zuvor mühsam gebüffelt haben. Bei den verschiedenen Konditionierungs-Systemen führen viele Wege nach Rom (z.B. bei Gefolgshunden). Bei Leithunden hingegen enden sie allesamt in derselben Sackgasse.... Menschen legen viel Wert auf Zertifikate - Leithunde sch...... drauf! Ich glaube nicht, dass SKG & Co. noch nicht verstanden haben, was Cesar macht. Auch wenn wir unser Konditionierungs-System umkrempeln möchten, so gäbe es wohl niemals genügend geeignete Personen, die überhaupt fähig wären, Cesars Philosophie zu vermitteln... Ca. 70% unserer Hunde sind normale Gefolgshunde, welche sich in der Regel problemlos konditionieren lassen, so schlecht das System oder die Hundeschule auch sein mag. Angenommen es gäbe in der Hundewelt nur noch Leithunde, so könnten sämtliche klassischen Hundeschulen dicht machen und die Hundehaltung würde dann wohl auch verboten werden.

Pack Leader CollarTM (früher Illusion CollarTM)

Cesar verkauft dieses spezielle Halsband leider an Jedermann, der es kaufen möchte - ganz ohne Schulung... Hier muss ich seinen Kritikern Recht geben. Dieses Halsband ist ein versteckter Würger, weil in das Halsband ein dünnes Seil eingearbeitet ist, das auf Zug funktioniert. Solche Halsbänder sind in der Schweiz seit 2014 (endlich!) verboten. Solche Instrumente gehören (wenn überhaupt) nur in professionelle Hände. Ich selbst habe nie zu solchen Hilfsmitten greifen müssen. Also liebe Hundehalter - bitte Finger weg davon! (damit schafft man kein Vertrauen...)

Mein persönliches Fazit

Ich würde es begrüssen, wenn unsere Tierschutzorganisationen endlich verstehen würden, dass sie ihre Energie im Kampf gegen Cesar Millan nur verschwenden. Diese Energie steht dann leider nicht mehr zur Verfügung, um wirklichen Tierschutz betreiben zu können, welcher es bitter nötig hätte. Cesar Millan ist so oder so nicht mehr aufzuhalten und wie schon erwähnt, kann man doch nicht wirklich glauben, dass die vielen Cesar-Anhänger seine Methoden anwenden würden, um den eigenen Hund zu quälen... Der Hauptunterschied zwischen Personen die Cesar’s Philosophie befürworten (oder gar leben) und denen die ihn kritisieren, dürfte sein, dass die Einen seine Philosophie beurteilen können, gerade weil sie diese kennen oder leben. Wir Menschen sind mittlerweile dermassen mit Vorurteilen behaftet, dass wir die Fähigkeit verloren haben überhaupt genau hinsehen zu können, bei Sachen die wir ablehnen oder schlecht sein sollen... Manchmal könnte es sich lohnen, die eigenen Grundsätze nochmals zu überprüfen, bzw. sie zu hinterfragen ... Nicht ohne Grund vertrauen mir heute 70-80% der Hundebesitzer ihren Hund zur Resozialisierung an, die mich angerufen und anschliessend kennengelernt haben. Überzeugen Sie sich selbst, dass ihre Vorurteile komplett unbegründet sind und dass uns diese oft nur daran hindern, sich weiter zu entwickeln. Auch Fachpersonen sind herzlich eingeladen, sich hier vor Ort von meinem Leithunderudel selbst einen eigenen Eindruck zu machen.
Cesar Millan
Ausbildungen für “Professionals”
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Letzte Änderung: 23 .10.17      Copyright dog-psychology-center.ch

Cesar Millan - Hundeflüsterer oder Tierquäler?

In den letzten Jahren wurde Cesar Millan in den Medien gerne immer wieder als Tierquäler, “Mr. Kick”, etc. bezeichnet. Im Internet kursieren kurze Ausschnitte von Szenen, die viele Menschen als gewaltvollen Umgang mit dem Hund bezeichnen. Oft urteilen wir zu schnell, ohne das erforderliche Background- Wissen zu haben. Es gibt wohl keinen anderen Hundeflüsterer, der die Hundewelt dermassen polarisiert, bzw. Meinungen spaltet. Für die Einen ist er der “Hunde-Messias”, für die Anderen ein Tierquäler. In der Tat bin auch ich nicht mit allem einverstanden, was er gezeigt hatte. Einige Fälle würde er (bei heutigem Wissensstand) sicherlich auch anders lösen. Cesar ist auch nur ein Mensch. Wir alle machen Fehler... Wichtig ist jedoch nur, ob wir aus unseren eigenen Fehlern lernen können. Das hat Cesar in den letzten Jahren mehrfach bewiesen (heute verwendet er z.B. Vibrations-Halsbänder anstelle der Elektro-Halsbänder). Bei 80-90% der Fälle, wo Cesar Millan für seine Arbeitsweise kritisiert wurde, handelte es sich um extremste Fälle aus den Serien 1-2, die aus den Jahren 2004-2005 stammen - also ganz am Anfang seiner Hundeflüsterer-Karriere. Sie sind nun über 10 Jahre alt... Bei den gezeigten Beispielen handelte es sich um Hunde mit jeweils krassestem, z.T. äusserst aggressivem Verhalten, Man vergisst auch, dass diese Hunde zuvor vom Menschen (durch Vermenschlichung) so kaputt gemacht wurden. Hunde kommen nie mit Fehlverhalten zur Welt - sie werden immer durch das Umfeld “erworben”, wie man es in der Fachsprache nennt. Cesar Millan hat diesen Hunden wenigstens eine Chance gegeben und oft auch bewiesen, dass sie im artgerechten Umfeld (Rudel) auch normal funktionieren können, egal, was sie vorher alles erleben mussten. In den Serien 4-6 (ab 2010) zeigt der Hundeflüsterer ganz klar eine andere Arbeitsweise. Cesar Millan hat mit den Jahren seine Methoden stark verändert und er arbeitet heute viel mehr mit Körpersprache und Blickkontakt, als mit körperlichen Korrekturen. Auch er durfte über die Jahre lernen, dass man Hunden mit Fehlverhalten viel schneller helfen kann, wenn man den Hund in seiner Psyche erreicht. Nur so kann ein Hund einem Menschen so rasch vertrauen, wie Cesar dies mehr als genug in seinen Sendungen gezeigt hatte. Bei der Serie 6 war der Hundeflüsterer selbst an seinem Tiefpunkt angelangt (Scheidung, Selbstmordabsichten, etc.). In dieser Zeit sieht man gut, dass auch Cesar nur ein Mensch ist und auch er in schwierigen (persönlichen) Situationen Fehler machte, bzw. auch er es in gewissen Situationen nicht schaffte, immer diese richtige Energie zu haben (z.B. als er von einem Labi gebissen wurde). Auch wenn ich mittlerweile meine eigene Philosophie entwickelt habe, so zählen Cesar Millan und Maike Maja Nowak zu meinen grössten Vorbildern und ich zähle die beiden zu den besten Hundeverstehern auf der ganzen Welt. Besonders Cesar Millan hatte ich in den ersten 3-4 Jahren sehr viel zu verdanken und die Hundeflüsterer-Serien zählen heute noch zu den lernreichsten Sendungen, die es aus meiner Sicht überhaupt gibt. Die Sendungen nach seiner Scheidung hingegen kann man sich sparen - er scheint nicht mehr derselbe zu sein und ich wünsche ihm, dass er sein Scheidungs- Trauma irgendwann verarbeiten kann.

Wenn nicht Cesar - wer hilft sonst bei extremsten Fällen?

Jeder Hund hat seine eigene Grenze, wo er sich irgendwann unterordnet (abhängig vom Hunde-Typ und seiner Wesensstärke und seinem Alter). Als Mensch könnte man diese Grenze auch als “Dominanz-Skala” oder “Gewalt- Skala” bezeichnen. Erwartet ein Hund z.B. Stufe 5 (von 10), so muss man ihm EINMAL zeigen, dass wir bereit sind bis Stufe 6 zu gehen, damit er uns respektieren kann. Hunde tasten sich in der Natur langsam an diese Grenze heran. Deswegen wird jede Korrektur (die ignoriert wurde), beim nächsten Mal immer etwas stärker, bis die Grenze dann erreicht ist. Trifft man also auf extremste Fälle (1% aller Hunde), wo der Hund bereit ist, sein Gegenüber zu töten, so lassen sich solche Hunde nicht mit vermenschlichten Trainingsmethoden, wie z.B. der operanten Lernmethode, Clicker-Training, Leckerli & Co, etc therapieren. Deswegen braucht es Menschen mit einem souveränen Leithunderudel, um Leithunden und ihren Hundehaltern helfen zu können. Erst wenn man selbst einmal einen Leithund bekommen hat, kann man verstehen, wie wichtig Hundeflüsterer wie Cesar, Maike und ich sind, um die natürliche Kommunikation und artgerechte Haltung von Leithunden erlernen zu können.

Sollte man bei extremsten Fällen überhaupt helfen?

Cesar Millan hat vielfach bewiesen, dass er mit seinem Rudel fast jedem Hund wieder in diesen ruhigen und ausgeglichenen Zustand verhelfen konnte, auch wenn der Aufenthalt in seinem Zentrum teilweise mehrere Monate gedauert hatte. Leider fallen aber viele Hunde wieder in ihre alten Verhaltensmuster zurück, nachdem sie nach der Resozialisierung wieder zu ihren Besitzern zurück gebracht wurden. Dies gerade weil die Besitzer es nicht schafften, ihm eine annähernd artgerechte (Rudel-)Haltung zu bieten oder weil sie es nicht schafften, stets diese “ruhige und bestimmte Energie” an den Tag zu legen. Meine Erfahrung zeigt, dass man bei gewissen Hunden nur eine Chance hat, wenn man sich rechtzeitig um Führung kümmert.  Hat ein Leithund sein Menschenrudel schon über mehrere Jahre kontrolliert, so wird es sehr schwierig (bis unmöglich), ihn davon zu überzeugen, seinen Führungsanspruch wieder abzugeben... Leider bleibt aus tierpsychologischer Sicht bei extremsten Fällen (in hohem Alter) nur noch die Empfehlung, den Hund von seinem Stress zu erlösen, wenn die Aussichten auf Erfolg nur minimal sind, bzw. der Alltags-Stress für den Hund zu gross wäre und/oder er für sein Umfeld zur Gefahr werden könnte. Ich kann auch nicht verstehen, warum man heute noch Rassen züchtet, die über 50kg wiegen müssen und leider wird allzu oft mit unausgeglichenen Muttertieren gezüchtet... Bekommt man dann noch einen Leithund und gibt ihm dann von Anfang an vorwiegend Zuwendung anstelle der klaren Strukturen und Regeln (die der Hund von seiner Mutter gewohnt war), so nehmen Hundeprobleme mit der Zeit immer ihren Lauf.

Warum zeigen Hunde aggressivstes Verhalten?

Wird ein Hund nicht artgerecht gehalten oder ist er in seiner Rolle überfordert, so führt dies bei gewissen Hunden (über die Jahre) immer mehr zu Frustrationsverhalten. Mit der Zeit wird es immer grösser und der Hund befindet sich irgendwann in einem “dauerangespannten Modus”. Dann genügt irgendwann schon nur die kleinste Aufregung, dass der Hund dann Aggressions- Verhalten zeigen muss.

Physische Gewalt / Schmerzempfinden bei Hunden

Jeder Mensch hat seine eigene Definition von körperlicher Gewalt. Der eine würde einen Wasserspritzer als Gewalt empfinden, der andere z.B. einen Kick oder Leinenruck. Selbstverständlich kann es nicht sein, dass wir ständig an unserem Hund herumzerren oder ihn treten müssen. Dies wäre auch tierschutz-widrig. Betrachtet man z.B. meine Leithunde, so korrigieren diese oft härter, als wir Menschen dies tun würden. Dafür sagen sie es in der Regel auch nur einmal und dann ist schon alles klar - ohne ständig immer wieder korrigieren zu müssen. Eine Korrektur versteht ein Hund - nicht aber eine Bestrafung Es ist auch ein grosser Unterschied, ob wir den Hund nur korrigieren, oder ihn (aus menschlicher Sicht) bestrafen. In der Natur gibt es keine Bestrafungen - nur Korrekturen. Der wichtige Unterschied liegt darin, dass Korrekturen immer emotionslos gemacht werden. Haben wir dabei schlechte Energien (wir sind ärgerlich, frustriert, wütend, etc.), so kann der Hund nichts lernen, weil es dann eben eine Bestrafung wäre, die es in der Natur nicht gäbe... Genau in diesem Moment verlieren wir die Kontrolle über unseren Hund komplett und versuchen wir dann auch noch mit Druck zu arbeiten, so werden wir genau in so einem Moment vom eigenen Leithund gebissen (aus seiner Sicht war es nur eine Korrektur... :-)) Hunde haben ein ganz anderes Schmerzempfinden als wir Menschen. Hätte ein Hund wirklich Schmerzen, so würde er länger als 20-30 Sekunden wimmern. Alles darunter wäre rein manipulatives Verhalten, gerade weil der Hund es sofort bemerken würde, wenn wir nach einer Korrektur dann plötzlich ein schlechtes Gewissen bekommen würden, wenn der Hund (bei einer gut ausgeführten Korrektur) einen kurzen Quietscher von sich geben würde. Dies nur, weil wir in solchen Momenten denken könnten, den eigenen (geliebten) Hund zu stark korrigiert zu haben. In Wirklichkeit wurde der Hund nur durch eine (gut ausgeführte) Korrektur überrascht. Starke Leithunde würden sich in solchen Momenten nie die Blösse geben zu quietschen, denn sie würden Schwäche zeigen.

Psychische Gewalt / Überforderung bei Reizen

Oft vergessen wir, dass ein Hund eine tierische Psyche hat. Deswegen liegen wir auch immer falsch, wenn wir unsere Bedürfnisse über Hunde befriedigen und uns dann auch noch einreden, dass es für den Hund so auch stimmen muss, wenn es für uns stimmt (er hat ja alles...). Schon hier fängt die Vermenschlichung unserer Hunde an... Leithunde, die zu Hause ihre Menschen besitzen oder kontrollieren, sind dann in ihrer Führungsrolle (draussen, im fremden Territorium) mit ihrer Rolle komplett überfordert, wenn sie sich für ihr Menschenrudel verantwortlich fühlen müssen. Solche Hunde werden (mit den Jahren) immer unsicherer, ängstlicher, schreckhafter, etc. Befinden sie sich irgendwann in diesem “dauer-angespannten Modus”, so genügt schon die kleinste Aufregung, um dann austicken zu müssen. Verlässt man das “sichere zu Hause”, so hat der Hund permanenten Stress, gerade weil wir es nicht schaffen, ihm seine Verantwortung für sein Rudel nehmen zu können. Würden dann irgendwann die eigenen 4 Wände nicht mehr sicher sein (z.B. Geräusche, Wind, Gewitter, Feuerwerk, etc), dann würde es für den Hund erst richtig dramatisch. Jeder Spaziergang und fast jede Begegnung wird schon bald einmal zur Qual für Hund und Mensch...

Cesar Millan-Kritiker

Es ist schon komisch, dass Hundehalter, die Cesar kritisieren meist selbst einen angespannten, unausgeglichenen, unsicheren bis ängstlichen Hund haben (siehe psychische Gewalt). Dass dieses Verhalten an den vermenschlichten Ansichten und Umgang der Halter liegt, wollen diese aber selten wahrhaben. Es ist auch praktisch, gewisse Verhaltensmuster einfach über die Rasse wegzureden... Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Energie die Hundetrainer-Welt und Organisationen, die sich (angeblich) um Tierschutz kümmern (sollten), in “ihren Kampf gegen Cesar” verschwenden. Würden sich diese doch einfach mal nur etwas Zeit nehmen, um wenigstens zu versuchen zu verstehen, was er überhaupt macht... Dazu braucht man etwas mehr Zeit als für die 2minütigen “Horror-Clips”... Cesar Millan hat weltweit so viele Anhänger, wie kein anderer. Sie alle sind von seiner Methode absolut überzeugt. Wie kann man sich nur vorstellen, dass all diese Cesar-Anhänger, welche seine Methoden an ihrem eigenen Vierbeiner anwenden, dies nur tun würden, um ihm Schaden zuzufügen, ihn zu unterdrücken oder ihn gar zu quälen? Hundehalter die Cesar’s Philosophie leben, haben in der Regel selten so verunsicherte Hunde, wie die Menschen, welche Cesar komplett verurteilen. Wenn wir genau hinschauen, so sind es immer die “Leader” unter den Hunden, welche uns dazu zwingen, sich um ihre Naturinstinkte und deren Gesetze zu kümmern. Leithunde warten nur darauf, dass ihre Halter mit ihnen so umgehen, wie Cesar es eben vorlebt. Wie schon erwähnt, lassen sich Leithunde nicht mit menschlichen Ideologien übertölpeln. Sie handeln instinktiv ausschliesslich nach ihren Naturgesetzen und sie treffen Entscheidungen, wenn der Mensch die Rangordnung einem Leithund überlässt. Menschliche Tierpsychologen oder Verhaltenstherapeuten würden vielleicht noch zu Medikamenten greifen, bevor sie ihn dann einschläfern würden... Erklärungen warum es so kommen musste, würden dann rasch über Rasse, oder frühere Erlebnisse gefunden werden, oder sonstigen (menschlichen) Mist. Dass es sich aber sehr oft “nur” um (wertvollste) Leithunde handelte, davon haben die meisten Experten keinen blassen Schimmer. Gut - sie lernen es ja einfach nicht besser und mit der Zeit neigt der Mensch leider zur Beratungs-Resistenz... Viel Kritik kommt auch von Fachpersonen, wie Tierärzten, Tierpsychologen, etc. Dabei wäre wohl kaum einer von ihnen in der Lage, auch nur bei einem einzigen Fall helfen zu können, bei welchen sie selbst Cesar kritisieren.  All diejenigen, die sich irgendwann in der Hundetrainer-Welt weiter-entwickeln wollen, kommen nicht darum herum, den Unterschied zwischen einem normalen Gefolgshund und einem Leithund zu erlernen. Sie dürfen gerne auf den untenstehenden Knopf “clickern” - äh ... “clicken” meinte ich natürlich... Es gibt in der Hundetrainer-Welt viele Neider. Jeder arbeitet in seinem eigenen Garten und es wird uns immer wieder vermittelt, dass erst ein menschliches Diplom uns zum (vertrauenswürdigen) Experten macht. Es muss schon etwas frustrierend sein, wenn man nach jahrelangem, teurem Studium dann feststellen muss, dass es schon relativ viel Konkurrenz gibt. Sie alle haben ein ähnliches menschliches Tierpsychologie-Studium absolviert. Alle haben auch gemeinsam, dass sie noch nicht gelernt haben, dass eine korrekte Unterscheidung von Gefolgshunden von Leithunden machen zu können viel wichtiger wäre, als die ganze Rassekunde, die wir zuvor mühsam gebüffelt haben. Bei den verschiedenen Konditionierungs-Systemen führen viele Wege nach Rom (z.B. bei Gefolgshunden). Bei Leithunden hingegen enden sie allesamt in derselben Sackgasse.... Menschen legen viel Wert auf Zertifikate - Leithunde sch...... drauf! Ich glaube nicht, dass SKG & Co. noch nicht verstanden haben, was Cesar macht. Auch wenn wir unser Konditionierungs-System umkrempeln möchten, so gäbe es wohl niemals genügend geeignete Personen, die überhaupt fähig wären, Cesars Philosophie zu vermitteln... Ca. 70% unserer Hunde sind normale Gefolgshunde, welche sich in der Regel problemlos konditionieren lassen, so schlecht das System oder die Hundeschule auch sein mag. Angenommen es gäbe in der Hundewelt nur noch Leithunde, so könnten sämtliche klassischen Hundeschulen dicht machen und die Hundehaltung würde dann wohl auch verboten werden.

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Cesar verkauft dieses spezielle Halsband leider an Jedermann, der es kaufen möchte - ganz ohne Schulung... Hier muss ich seinen Kritikern Recht geben. Dieses Halsband ist ein versteckter Würger, weil in das Halsband ein dünnes Seil eingearbeitet ist, das auf Zug funktioniert. Solche Halsbänder sind in der Schweiz seit 2014 (endlich!) verboten. Solche Instrumente gehören (wenn überhaupt) nur in professionelle Hände. Ich selbst habe nie zu solchen Hilfsmitten greifen müssen. Also liebe Hundehalter - bitte Finger weg davon! (damit schafft man kein Vertrauen...)

Mein persönliches Fazit

Ich würde es begrüssen, wenn unsere Tierschutzorganisationen endlich verstehen würden, dass sie ihre Energie im Kampf gegen Cesar Millan nur verschwenden. Diese Energie steht dann leider nicht mehr zur Verfügung, um wirklichen Tierschutz betreiben zu können, welcher es bitter nötig hätte. Cesar Millan ist so oder so nicht mehr aufzuhalten und wie schon erwähnt, kann man doch nicht wirklich glauben, dass die vielen Cesar-Anhänger seine Methoden anwenden würden, um den eigenen Hund zu quälen... Der Hauptunterschied zwischen Personen die Cesar’s Philosophie befürworten (oder gar leben) und denen die ihn kritisieren, dürfte sein, dass die Einen seine Philosophie beurteilen können, gerade weil sie diese kennen oder leben. Wir Menschen sind mittlerweile dermassen mit Vorurteilen behaftet, dass wir die Fähigkeit verloren haben überhaupt genau hinsehen zu können, bei Sachen die wir ablehnen, schlecht sein sollen oder die wir im Moment einfach noch nicht verstehen (aktueller Stand des Irrtums...) Manchmal könnte es sich lohnen, die eigenen Grundsätze nochmals zu überprüfen, bzw. sie zu hinterfragen ... Nicht ohne Grund vertrauen mir heute 70-80% der Hundebesitzer ihren Hund zur Resozialisierung an, die mich angerufen und anschliessend kennengelernt haben. Überzeugen Sie scih selbst, dass ihre Vorurteile komplett unbegründet sind und dass uns diese oft nur daran hindern, sich weiter zu entwickeln. Auch Fachpersonen sind herzlich eingeladen, sich hier vor Ort von meinem Leithunderudel selbst einen eigenen Eindruck zu machen.
Cesar Millan
Kiro - Labi von meiner Mutter geerbt Kona (Mali), Easy (Goldi), Chefmuus (Labi) Leithunde - Führung ist ALLES :-) Goliath (Alaskan Malamute) Zentralhunde unter sich... Cusco (Border), Bandit (Rumänen-Mix) und Malin (Rumänen-Mix) jähriger dt. Schäfer-Mix - Jack(y) Kona (Mali), Easy (Goldi), Chefmuus (Labi) Ausbildungen für “Professionals”
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Cesar Millan - Hundeflüsterer oder Tierquäler?

In den letzten Jahren wurde Cesar Millan in den Medien gerne immer wieder als Tierquäler, “Mr. Kick”, etc. bezeichnet. Im Internet kursieren kurze Ausschnitte von Szenen, die viele Menschen als gewaltvollen Umgang mit dem Hund bezeichnen. Oft urteilen wir zu schnell, ohne das erforderliche Background-Wissen zu haben. Es gibt wohl keinen anderen Hundeflüsterer der die Hundewelt dermassen polarisiert, bzw. Meinungen spaltet. Für die Einen ist er der “Hunde-Messias”, für die Anderen ein Tierquäler. In der Tat bin auch ich nicht mit allem einverstanden, was er gezeigt hatte. Einige Fälle würde er (bei heutigem Wissensstand) sicherlich auch anders lösen. Cesar ist auch nur ein Mensch. Wir alle machen Fehler... Wichtig ist jedoch nur, ob wir aus unseren eigenen Fehlern lernen können. Das hat Cesar in den letzten Jahren mehrfach bewiesen (heute verwendet er z.B. Vibrations-Halsbänder anstelle der Elektro- Halsbänder). Bei 80-90% der Fälle, wo Cesar Millan für seine Arbeitsweise kritisiert wurde, handelte es sich um extremste Fälle aus den Serien 1-2, die aus den Jahren 2004-2005 stammen - also ganz am Anfang seiner Hundeflüsterer-Karriere. Sie sind nun über 10 Jahre alt... Bei den gezeigten Beispielen handelte es sich um Hunde mit jeweils krassestem, z.T. äusserst aggressivem Verhalten, Man vergisst auch, dass diese Hunde zuvor vom Menschen (durch Vermenschlichung) so kaputt gemacht wurden. Hunde kommen nie mit Fehlverhalten zur Welt - sie werden immer durch das Umfeld “erworben”, wie man es in der Fachsprache nennt. Cesar Millan hat diesen Hunden wenigstens eine Chance gegeben und oft auch bewiesen, dass sie im artgerechten Umfeld (Rudel) auch normal funktionieren können, egal, was sie vorher alles erleben mussten. In den Serien 4-6 (ab 2010) zeigt der Hundeflüsterer ganz klar eine andere Arbeitsweise. Cesar Millan hat mit den Jahren seine Methoden stark verändert und er arbeitet heute viel mehr mit Körpersprache und Blickkontakt, als mit körperlichen Korrekturen. Auch er durfte über die Jahre lernen, dass man Hunden mit Fehlverhalten viel schneller helfen kann, wenn man den Hund in seiner Psyche erreicht. Nur so kann ein Hund einem Menschen so rasch vertrauen, wie Cesar dies mehr als genug in seinen Sendungen gezeigt hatte. Bei der Serie 6 war der Hundeflüsterer selbst an seinem Tiefpunkt angelangt (Scheidung, Selbstmordabsichten, etc.). In dieser Zeit sieht man gut, dass auch Cesar nur ein Mensch ist und auch er in schwierigen (persönlichen) Situationen Fehler machte, bzw. auch er es in gewissen Situationen nicht schaffte, immer diese richtige Energie zu haben (z.B. als er von einem Labi gebissen wurde). Auch wenn ich mittlerweile meine eigene Philosophie entwickelt habe, so zählen Cesar Millan und Maike Maja Nowak zu meinen grössten Vorbildern und ich zähle die beiden zu den besten Hundeverstehern auf der ganzen Welt. Besonders Cesar Millan hatte ich in den ersten 3-4 Jahren sehr viel zu verdanken und die Hundeflüsterer-Serien zählen heute noch zu den lernreichsten Sendungen, die es aus meiner Sicht überhaupt gibt. Die Sendungen nach seiner Scheidung hingegen kann man sich sparen - er scheint nicht mehr derselbe zu sein und ich wünsche ihm, dass er sein Scheidungs-Trauma irgendwann verarbeiten kann.

Wenn nicht Cesar - wer hilft sonst bei

extremsten Fällen?

Jeder Hund hat seine eigene Grenze, wo er sich irgendwann unterordnet (abhängig vom Hunde-Typ  und seiner Wesensstärke und seinem Alter). Als Mensch könnte man diese Grenze auch als “Dominanz-Skala” oder “Gewalt-Skala” bezeichnen. Erwartet ein Hund z.B. Stufe 5 (von 10), so muss man ihm EINMAL zeigen, dass wir bereit sind bis Stufe 6 zu gehen, damit er uns respektieren kann. Hunde tasten sich in der Natur langsam an diese Grenze heran. Deswegen wird jede Korrektur (die ignoriert wurde), beim nächsten Mal immer etwas stärker, bis die Grenze dann erreicht ist. Trifft man also auf extremste Fälle (1% aller Hunde), wo der Hund bereit ist, sein Gegenüber zu töten, so lassen sich solche Hunde nicht mit vermenschlichten Trainingsmethoden, wie z.B. der operanten Lernmethode, Clicker-Training, Leckerli & Co, etc therapieren. Deswegen braucht es Menschen mit einem souveränen Leithunderudel, um Leithunden und ihren Hundehaltern helfen zu können. Erst wenn man selbst einmal einen Leithund bekommen hat, kann man verstehen, wie wichtig Menschen wie Cesar und ich sind, um die natürliche Kommunikation und artgerechte Haltung von Leithunden erlernen zu dürfen.

Sollte man bei extremsten Fällen überhaupt

helfen?

Cesar Millan hat vielfach bewiesen, dass er mit seinem Rudel fast jedem Hund wieder in diesen ruhigen und ausgeglichenen Zustand verhelfen konnte, auch wenn der Aufenthalt in seinem Zentrum teilweise mehrere Monate gedauert hatte. Leider fallen aber viele Hunde wieder in ihre alten Verhaltensmuster zurück, nachdem sie nach der Resozialisierung wieder zu ihren Besitzern zurück gebracht wurden. Dies gerade weil die Besitzer es nicht schafften, ihm eine annähernd artgerechte (Rudel-)Haltung zu bieten oder weil sie es nicht schafften, stets diese “ruhige und bestimmte Energie” an den Tag zu legen. Meine Erfahrung zeigt, dass man bei gewissen Hunden nur eine Chance hat, wenn man sich rechtzeitig um Führung kümmert.  Hat ein Leithund sein Menschenrudel schon über mehrere Jahre kontrolliert, so wird es sehr schwierig (bis unmöglich), ihn davon zu überzeugen, seinen Führungsanspruch wieder abzugeben... Leider bleibt aus tierpsychologischer Sicht bei extremsten Fällen (in hohem Alter) nur noch die Empfehlung, den Hund von seinem Stress zu erlösen, wenn die Aussichten auf Erfolg nur minimal sind, bzw. der Alltags-Stress für den Hund zu gross wäre und/oder er für sein Umfeld zur Gefahr werden könnte. Ich kann auch nicht verstehen, warum man heute noch Rassen züchtet, die über 50kg wiegen müssen und leider wird allzu oft mit unausgeglichenen Muttertieren gezüchtet... Bekommt man dann noch einen Leithund und gibt ihm dann von Anfang an vorwiegend Zuwendung anstelle der klaren Strukturen und Regeln (die der Hund von seiner Mutter gewohnt war), so nehmen Hundeprobleme mit der Zeit immer ihren Lauf.

Warum zeigen Hunde aggressivstes

Verhalten?

Wird ein Hund nicht artgerecht gehalten oder ist er in seiner Rolle überfordert, so führt dies bei gewissen Hunden (über die Jahre) immer mehr zu Frustrationsverhalten. Mit der Zeit wird es immer grösser und der Hund befindet sich irgendwann in einem “dauerangespannten Modus”. Dann genügt irgendwann schon nur die kleinste Aufregung, dass der Hund dann Aggressions-Verhalten zeigen muss.

Physische Gewalt / Schmerzempfinden bei

Hunden

Jeder Mensch hat seine eigene Definition von körperlicher Gewalt. Der eine würde einen Wasserspritzer als Gewalt empfinden, der andere z.B. einen Kick oder Leinenruck. Selbstverständlich kann es nicht sein, dass wir ständig an unserem Hund herumzerren oder ihn treten müssen. Dies wäre auch tierschutz-widrig. Betrachtet man z.B. meine Leithunde, so korrigieren diese oft härter, als wir Menschen dies tun würden. Dafür sagen sie es in der Regel auch nur einmal und dann ist schon alles klar - ohne ständig immer wieder korrigieren zu müssen. Eine Korrektur versteht ein Hund - nicht aber eine Bestrafung Es ist auch ein grosser Unterschied, ob wir den Hund nur korrigieren, oder ihn (aus menschlicher Sicht) bestrafen. In der Natur gibt es keine Bestrafungen - nur Korrekturen. Der wichtige Unterschied liegt darin, dass Korrekturen immer emotionslos gemacht werden. Haben wir dabei schlechte Energien (wir sind ärgerlich, frustriert, wütend, etc.), so kann der Hund nichts lernen, weil es dann eben eine Bestrafung wäre, die es in der Natur nicht gäbe... Genau in diesem Moment verlieren wir die Kontrolle über unseren Hund komplett und versuchen wir dann auch noch mit Druck zu arbeiten, so werden wir genau in so einem Moment vom eigenen Leithund gebissen (aus seiner Sicht war es nur eine Korrektur... :-)) Hunde haben ein ganz anderes Schmerzempfinden als wir Menschen. Hätte ein Hund wirklich Schmerzen, so würde er länger als 20-30 Sekunden wimmern. Alles darunter wäre rein manipulatives Verhalten, gerade weil der Hund es sofort bemerken würde, wenn wir nach einer Korrektur dann plötzlich ein schlechtes Gewissen bekommen würden, wenn der Hund (bei einer gut ausgeführten Korrektur) einen kurzen Quietscher von sich geben würde. Dies nur, weil wir in solchen Momenten denken könnten, den eigenen (geliebten) Hund zu stark korrigiert zu haben. In Wirklichkeit wurde der Hund nur durch eine (gut ausgeführte) Korrektur überrascht. Starke Leithunde würden sich in solchen Momenten nie die Blösse geben zu quietschen, denn sie würden Schwäche zeigen.

Psychische Gewalt / Überforderung bei

Reizen

Oft vergessen wir, dass ein Hund eine tierische Psyche hat. Deswegen liegen wir auch immer falsch, wenn wir unsere Bedürfnisse über Hunde befriedigen und uns dann auch noch einreden, dass es für den Hund so auch stimmen muss, wenn es für uns stimmt (er hat ja alles...). Schon hier fängt die Vermenschlichung unserer Hunde an... Leithunde, die zu Hause ihre Menschen besitzen oder kontrollieren, sind dann in ihrer Führungsrolle (draussen, im fremden Territorium) mit ihrer Rolle komplett überfordert, wenn sie sich für ihr Menschenrudel verantwortlich fühlen müssen. Solche Hunde werden (mit den Jahren) immer unsicherer, ängstlicher, schreckhafter, etc. Befinden sie sich irgendwann in diesem “dauer- angespannten Modus”, so genügt schon die kleinste Aufregung, um dann austicken zu müssen. Verlässt man das “sichere zu Hause”, so hat der Hund permanenten Stress, gerade weil wir es nicht schaffen, ihm seine Verantwortung für sein Rudel nehmen zu können. Würden dann irgendwann die eigenen 4 Wände nicht mehr sicher sein (z.B. Geräusche, Wind, Gewitter, Feuerwerk, etc), dann würde es für den Hund erst richtig dramatisch. Jeder Spaziergang und fast jede Begegnung wird schon bald einmal zur Qual für Hund und Mensch...

Cesar Millan-Kritiker

Es ist schon komisch, dass Hundehalter, die Cesar kritisieren meist selbst einen angespannten, unausgeglichenen, unsicheren bis ängstlichen Hund haben (siehe psychische Gewalt). Dass dieses Verhalten an den vermenschlichten Ansichten und Umgang der Halter liegt, wollen diese aber selten wahrhaben. Es ist auch praktisch, gewisse Verhaltensmuster einfach über die Rasse wegzureden... Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Energie die Hundetrainer-Welt und Organisationen, die sich (angeblich) um Tierschutz kümmern (sollten), in “ihren Kampf gegen Cesar” verschwenden.  Würden sich diese doch einfach mal nur etwas Zeit nehmen, um wenigstens zu versuchen zu verstehen, was er überhaupt macht... Dazu braucht man etwas mehr Zeit als für die 2minütigen “Horror-Clips”... Cesar Millan hat weltweit so viele Anhänger, wie kein anderer. Sie alle sind von seiner Methode absolut überzeugt. Wie kann man sich nur vorstellen, dass all diese Cesar-Anhänger, welche seine Methoden an ihrem eigenen Vierbeiner anwenden, dies nur tun würden, um ihm Schaden zuzufügen, ihn zu unterdrücken oder ihn gar zu quälen? Hundehalter die Cesar’s Philosophie leben, haben in der Regel selten so verunsicherte Hunde, wie die Menschen, welche Cesar komplett verurteilen. Wenn wir genau hinschauen, so sind es immer die “Leader” unter den Hunden, welche uns dazu zwingen, sich um ihre Naturinstinkte und deren Gesetze zu kümmern. Leithunde warten nur darauf, dass ihre Halter mit ihnen so umgehen, wie Cesar es eben vorlebt. Wie schon erwähnt, lassen sich Leithunde nicht mit menschlichen Ideologien übertölpeln. Sie handeln instinktiv ausschliesslich nach ihren Naturgesetzen und sie treffen Entscheidungen, wenn der Mensch die Rangordnung einem Leithund überlässt. Menschliche Tierpsychologen oder Verhaltenstherapeuten würden vielleicht noch zu Medikamenten greifen, bevor sie ihn dann einschläfern würden... Erklärungen warum es so kommen musste, würden dann rasch über Rasse, oder frühere Erlebnisse gefunden werden, oder sonstigen (menschlichen) Mist. Dass es sich aber sehr oft “nur” um (wertvollste) Leithunde handelte, davon haben die meisten Experten keinen blassen Schimmer. Gut - sie lernen es ja einfach nicht besser und mit der Zeit neigt der Mensch leider zur Beratungs-Resistenz... Viel Kritik kommt auch von Fachpersonen, wie Tierärzten, Tierpsychologen, etc. Dabei wäre wohl kaum einer von ihnen in der Lage, auch nur bei einem einzigen Fall helfen zu können, bei welchen sie selbst Cesar kritisieren.  All diejenigen, die sich irgendwann in der Hundetrainer-Welt weiter-entwickeln wollen, kommen nicht darum herum, den Unterschied zwischen einem normalen Gefolgshund und einem Leithund zu erlernen. Sie dürfen gerne auf den untenstehenden Knopf “clickern” - äh ... “clicken” meinte ich natürlich... Es gibt in der Hundetrainer-Welt viele Neider. Jeder arbeitet in seinem eigenen Garten und es wird uns immer wieder vermittelt, dass erst ein menschliches Diplom uns zum (vertrauenswürdigen) Experten macht. Es muss schon etwas frustrierend sein, wenn man nach jahrelangem, teurem Studium dann feststellen muss, dass es schon relativ viel Konkurrenz gibt. Sie alle haben ein ähnliches menschliches Tierpsychologie-Studium absolviert. Alle haben auch gemeinsam, dass sie noch nicht gelernt haben, dass eine korrekte Unterscheidung von Gefolgshunden von Leithunden machen zu können viel wichtiger wäre, als die ganze Rassekunde, die wir zuvor mühsam gebüffelt haben. Bei den verschiedenen Konditionierungs-Systemen führen viele Wege nach Rom (z.B. bei Gefolgshunden). Bei Leithunden hingegen enden sie allesamt in derselben Sackgasse.... Menschen legen viel Wert auf Zertifikate - Leithunde sch...... drauf! Ich glaube nicht, dass SKG & Co. noch nicht verstanden haben, was Cesar macht. Auch wenn wir unser Konditionierungs-System umkrempeln möchten, so gäbe es wohl niemals genügend geeignete Personen, die überhaupt fähig wären, Cesars Philosophie zu vermitteln... Ca. 70% unserer Hunde sind normale Gefolgshunde, welche sich in der Regel problemlos konditionieren lassen, so schlecht das System oder die Hundeschule auch sein mag. Angenommen es gäbe in der Hundewelt nur noch Leithunde, so könnten sämtliche klassischen Hundeschulen dicht machen und die Hundehaltung würde dann wohl auch verboten werden.

Pack Leader CollarTM (früher Illusion CollarTM)

Cesar verkauft dieses spezielle Halsband leider an Jedermann, der es kaufen möchte - ganz ohne Schulung... Hier muss ich seinen Kritikern Recht geben. Dieses Halsband ist ein versteckter Würger, weil in das Halsband ein dünnes Seil eingearbeitet ist, das auf Zug funktioniert. Solche Halsbänder sind in der Schweiz seit 2014 (endlich!) verboten. Solche Instrumente gehören (wenn überhaupt) nur in professionelle Hände. Ich selbst habe nie zu solchen Hilfsmitten greifen müssen. Also liebe Hundehalter - bitte Finger weg davon! (damit schafft man kein Vertrauen...)

Mein persönliches Fazit

Ich würde es begrüssen, wenn unsere Tierschutzorganisationen endlich verstehen würden, dass sie ihre Energie im Kampf gegen Cesar Millan nur verschwenden. Diese Energie steht dann leider nicht mehr zur Verfügung, um wirklichen Tierschutz betreiben zu können, welcher es bitter nötig hätte. Cesar Millan ist so oder so nicht mehr aufzuhalten und wie schon erwähnt, kann man doch nicht wirklich glauben, dass die vielen Cesar-Anhänger seine Methoden anwenden würden, um den eigenen Hund zu quälen... Der Hauptunterschied zwischen Personen die Cesar’s Philosophie befürworten (oder gar leben) und denen die ihn kritisieren, dürfte sein, dass die Einen seine Philosophie beurteilen können, gerade weil sie diese kennen oder leben. Wir Menschen sind mittlerweile dermassen mit Vorurteilen behaftet, dass wir die Fähigkeit verloren haben überhaupt genau hinsehen zu können, bei Sachen die wir ablehnen oder schlecht sein sollen... Manchmal könnte es sich lohnen, die eigenen Grundsätze nochmals zu überprüfen, bzw. sie zu hinterfragen ... Nicht ohne Grund vertrauen mir heute 70-80% der Hundebesitzer ihren Hund zur Resozialisierung an, die mich angerufen und anschliessend kennengelernt haben. Überzeugen Sie sich selbst, dass ihre Vorurteile komplett unbegründet sind und dass uns diese oft nur daran hindern, sich weiter zu entwickeln. Auch Fachpersonen sind herzlich eingeladen, sich hier vor Ort von meinem Leithunderudel selbst einen eigenen Eindruck zu machen.
Ausbildungen für “Professionals”
Cesar Millan
Kiro - Labi von meiner Mutter geerbt Kona (Mali), Easy (Goldi), Chefmuus (Labi) Leithunde - Führung ist ALLES :-) Goliath (Alaskan Malamute) Zentralhunde unter sich... Cusco (Border), Bandit (Rumänen-Mix) und Malin (Rumänen-Mix) jähriger dt. Schäfer-Mix - Jack(y) Kona (Mali), Easy (Goldi), Chefmuus (Labi)