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Hunde wünschten sich eine Höhle als Rückzugsort

Seit nun einem halben Jahr setze ich Transport-Gitter- Käfige von SAVIC ® ein, damit sogenannte „Problemhunde“ bei der Ankunft zur Resozialisierung nicht gerade „überrannt“, bzw. zu sehr von allen Hunden bedrängt werden können. Der Käfig ist sozusagen „die sicheren 4 Wände“ für Neuankömmlinge Aus menschlicher Sicht denkt man gerne: „Ach der arme Hund muss in einem Käfig sein“. Aus Sicht des Hundes sieht dies (wieder einmal)  gänzlich  anders aus, denn Hunde betrachten diesen Käfig als ihre Höhle, wo sie sich zurückziehen und entspannen können, OHNE Aufgaben wahrnehmen zu müssen (z.B. Kontroll- verhalten). Ich hatte mit der Zeit bemerkt, dass  die Hunde sehr gerne von selbst rein-gingen, sobald die Tür offen stand.

Die Höhle als optimales Mittel gegen das Kontrollverhalten

In den vielen Jahren wo ich nun tierpsychologisch arbeite, musste ich immer wieder feststellen, dass 90% aller sogenannten Problemhunde ihren Rang durch intensives Kontrollverhalten aufrechterhalten haben. Dies sehen wir, indem der Hund uns entweder Schritt auf Tritt nachläuft, oder uns aus einem zentralen Punkt mit den Augen ständig fixiert. Die Konsequenzen, wenn wir uns kontrollieren lassen sind, dass der Hund dann die Entscheidungen trifft, bzw. uns nicht als Führungsperson akzeptieren kann. Das Kontrollverhalten ist – für uns Menschen – das schwierigste Problem, denn der Hund schafft es im Alltag immer wieder, uns zu fixieren oder zu belauern. Alternativ könnte man solche Hunde auch an ihrem Platz anbinden, sie würden uns aber trotzdem weiter kontrollieren, indem sie uns mit den Augen fixieren würden. Die ganz Schlauen würden dann auch einfach die Leine durchbeissen… „Steckt“ man einen Hund mit Kontrollverhalten zum ersten Mal in einen Käfig und will somit seine Aufgabe (uns zu kontrollieren) wegnehmen, so rebellieren diese anfänglich meistens. Dies drückt sich meist durch bellen aus. Ist man dann genervt und schimpft auch noch mit dem Hund, so wird er kaum aufhören zu bellen. Gehen wir hingegen jedes Mal (wortlos, ohne den Hund zu beachten) zum Käfig hin und legen ein grosses Tuch über den Käfig, so wird er rasch merken, dass er dann die Kontrolle komplett verliert. Ist er dann wieder ruhig, gehen wir wieder (wortlos, ohne den Hund zu beachten) hin und entfernen das Tuch wieder. Ist man 1-2 Tage sehr konsequent, so hat sich das Problem dann auch schon erledigt. Wichtig dabei ist, dass wir ihn nie „als Strafe“ in den Käfig tun. Es sollte immer nach dem Motto „gehe Dich nun entspannen“ gemacht werden.

Die Höhle als echte Hilfe gegen Stress-Situationen -  insbesondere für unsichere Hunde

Genau in den Situationen, wo wir abgelenkt sind (Kinder, Besuch, Telefon, etc.), profitieren Hunde davon, um sich im Rang wieder über uns zu stellen. Wir können Hunde oft auch immer und immer wieder korrigieren und trotzdem versuchen sie immer wieder… Genau in solchen Momenten ist es sehr praktisch, wenn wir dem Hund zeigen können, dass wenn er auf 1-2 Korrekturen nicht reagiert, dass er dann daran gehindert wird, sich falsch zu verhalten, indem er jedes Mal konsequent in seine Höhle muss. So lernt der Hund sehr rasch, dass er bei uns sein darf, solange er sich respektvoll verhält. Wenn wir dann weg sind, kann er dann auch nicht alles verbellen, was am Fenster vorbei geht und zerstört auch kein Inventar in der Wohnung. Man kann den Hund gut für 3-5 Stunden in seiner Höhle lassen, wenn er vorher ausgeführt und gefüttert wurde. So haben nicht nur wir, sondern auch die Hunde weniger Stress und wir brauchen auch nicht jedem zu erklären, dass unser Hund kein Kuscheltier ist…

Die perfekte Grösse einer Höhle

Wir Menschen neigen dazu, ein Körbchen oder eine Höhle viel zu gross zu kaufen. Der Hund sollte drinnen Sitz machen können, ohne dass der Kopf die Decke berührt und es sollte Platz übrig bleiben für ein Wassergeschirr. Goliath, mein Husky „quetscht“ sich z.B. immer in den kleinstmöglichen Käfig, obwohl auch noch grössere Käfige offen wären… Deswegen eignen sich Räume wie Besenkammer oder sonstige kleine Zimmer nicht, weil sie eben zu gross sind, als Höhle.

Käfig oder Box?

Grundsätzlich bevorzuge ich die Käfige, da sie rundum offen sind und Hunde das ganze geschehen mitbekommen dürfen. Umgekehrt sehen wir auch genau, wie sich der Hund verhält. Ein grosser Vorteil ist auch, dass wir auch von oben Blickkontakt zu unserem Hund (wenn er z.B. im Sitz ist) aufbauen können (Körpersprache), was in einer Kunststoff-Box nicht möglich ist. Auch hat der Käfig gegenüber der Kunststoffbox den Vorteil, dass auch bei direkter Sonnenstrahlung eine optimale Belüftung herrscht (Sonnenseite mit weissem Tuch abdecken). Ein Käfig lässt sich rasch in eine Box transformieren, indem wir eine grosse Decke darüber legen. Umgekehrt funktioniert es bei der Box hingegen nicht. Je nach Grösse des Hundes sollte vor allem auf die Stabilität geachtet werden (Achtung bei Stoffboxen…).

Optimaler Standort für eine Höhle

Man sollte die Box wenn möglich so aufstellen, dass sie nicht an einem zentralen Ort steht, wo z.B. alles überwacht werden kann. Idealerweise hat der Hund keinen Blickkontakt zum Korridor / Haustür. Sollte er uns ständig fixieren (Wohnraum), so kann mit dem Tuch Abhilfe geschafft werden. Auch sollte immer ein Wasserschäli gefüllt mit frischem Wasser zur Verfügung stehen! Sicherheitshinweis Ziehen sie Ihrem Hund Halsband und Leine ab, wenn sie ihn nicht permanent beobachten können.

Bezugsquellen

Die Savic-Produkte sind von hoher Qualität und bieten gegenüber Kunststoffboxen einige Vorteile. Das ist auch der Grund, warum ich dieses Produkt vorbehaltslos empfehlen kann, da sie sich in meinem Zentrum immer und immer wieder bewähren. Seit ich selbst kein Zubehör mehr verkaufe, musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, an diese Savic-Käfige heranzukommen, da die grossen Player im Markt lieber ihre Eigenmarken im Sortiment haben. Am günstigsten findet man sie im Internet.
Hilfsmittel “Höhle für Hunde”
Letzte Änderung: 10.12.17 Copyright dog-psychology-center.ch
Kiro - Labi von meiner Mutter geerbt Kona (Mali), Easy (Goldi), Chefmuus (Labi) Leithunde - Führung ist ALLES :-) Goliath (Alaskan Malamute) Zentralhunde unter sich... Cusco (Border), Bandit (Rumänen-Mix) und Malin (Rumänen-Mix) jähriger dt. Schäfer-Mix - Jack(y) Kona (Mali), Easy (Goldi), Chefmuus (Labi) Philosophie Trainings-Konzept Tierpsychologie / Ausbildung
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Hunde wünschten sich eine Höhle als Rückzugsort

Seit nun einem halben Jahr setze ich Transport-Gitter-Käfige von SAVIC ® ein, damit sogenannte „Problemhunde“ bei der Ankunft zur Resozialisierung nicht gerade „überrannt“, bzw. zu sehr von allen Hunden bedrängt werden können. Der Käfig ist sozusagen „die sicheren 4 Wände“ für Neuankömmlinge Aus menschlicher Sicht denkt man gerne: „Ach der arme Hund muss in einem Käfig sein“. Aus Sicht des Hundes sieht dies (wieder einmal)  gänzlich  anders aus, denn Hunde betrachten diesen Käfig als ihre Höhle, wo sie sich zurückziehen und entspannen können, OHNE Aufgaben wahrnehmen zu müssen (z.B. Kontroll-verhalten). Ich hatte mit der Zeit bemerkt, dass  die Hunde sehr gerne von selbst rein-gingen, sobald die Tür offen stand.

Die Höhle als optimales Mittel gegen das Kontrollverhalten

In den vielen Jahren wo ich nun tierpsychologisch arbeite, musste ich immer wieder feststellen, dass 90% aller sogenannten Problemhunde ihren Rang durch intensives Kontrollverhalten aufrechterhalten haben. Dies sehen wir, indem der Hund uns entweder Schritt auf Tritt nachläuft, oder uns aus einem zentralen Punkt mit den Augen ständig fixiert. Die Konsequenzen, wenn wir uns kontrollieren lassen sind, dass der Hund dann die Entscheidungen trifft, bzw. uns nicht als Führungsperson akzeptieren kann. Das Kontrollverhalten ist – für uns Menschen – das schwierigste Problem, denn der Hund schafft es im Alltag immer wieder, uns zu fixieren oder zu belauern. Alternativ könnte man solche Hunde auch an ihrem Platz anbinden, sie würden uns aber trotzdem weiter kontrollieren, indem sie uns mit den Augen fixieren würden. Die ganz Schlauen würden dann auch einfach die Leine durchbeissen… „Steckt“ man einen Hund mit Kontrollverhalten zum ersten Mal in einen Käfig und will somit seine Aufgabe (uns zu kontrollieren) wegnehmen, so rebellieren diese anfänglich meistens. Dies drückt sich meist durch bellen aus. Ist man dann genervt und schimpft auch noch mit dem Hund, so wird er kaum aufhören zu bellen. Gehen wir hingegen jedes Mal (wortlos, ohne den Hund zu beachten) zum Käfig hin und legen ein grosses Tuch über den Käfig, so wird er rasch merken, dass er dann die Kontrolle komplett verliert. Ist er dann wieder ruhig, gehen wir wieder (wortlos, ohne den Hund zu beachten) hin und entfernen das Tuch wieder. Ist man 1-2 Tage sehr konsequent, so hat sich das Problem dann auch schon erledigt. Wichtig dabei ist, dass wir ihn nie „als Strafe“ in den Käfig tun. Es sollte immer nach dem Motto „gehe Dich nun entspannen“ gemacht werden.

Die Höhle als echte Hilfe gegen Stress-Situationen - 

insbesondere für unsichere Hunde

Genau in den Situationen, wo wir abgelenkt sind (Kinder, Besuch, Telefon, etc.), profitieren Hunde davon, um sich im Rang wieder über uns zu stellen. Wir können Hunde oft auch immer und immer wieder korrigieren und trotzdem versuchen sie immer wieder… Genau in solchen Momenten ist es sehr praktisch, wenn wir dem Hund zeigen können, dass wenn er auf 1-2 Korrekturen nicht reagiert, dass er dann daran gehindert wird, sich falsch zu verhalten, indem er jedes Mal konsequent in seine Höhle muss. So lernt der Hund sehr rasch, dass er bei uns sein darf, solange er sich respektvoll verhält. Wenn wir dann weg sind, kann er dann auch nicht alles verbellen, was am Fenster vorbei geht und zerstört auch kein Inventar in der Wohnung. Man kann den Hund gut für 3-5 Stunden in seiner Höhle lassen, wenn er vorher ausgeführt und gefüttert wurde. So haben nicht nur wir, sondern auch die Hunde weniger Stress und wir brauchen auch nicht jedem zu erklären, dass unser Hund kein Kuscheltier ist…

Die perfekte Grösse einer Höhle

Wir Menschen neigen dazu, ein Körbchen oder eine Höhle viel zu gross zu kaufen. Der Hund sollte drinnen Sitz machen können, ohne dass der Kopf die Decke berührt und es sollte Platz übrig bleiben für ein Wassergeschirr. Goliath, mein Husky „quetscht“ sich z.B. immer in den kleinstmöglichen Käfig, obwohl auch noch grössere Käfige offen wären… Deswegen eignen sich Räume wie Besenkammer oder sonstige kleine Zimmer nicht, weil sie eben zu gross sind, als Höhle.

Käfig oder Box?

Grundsätzlich bevorzuge ich die Käfige, da sie rundum offen sind und Hunde das ganze geschehen mitbekommen dürfen. Umgekehrt sehen wir auch genau, wie sich der Hund verhält. Ein grosser Vorteil ist auch, dass wir auch von oben Blickkontakt zu unserem Hund (wenn er z.B. im Sitz ist) aufbauen können (Körpersprache), was in einer Kunststoff-Box nicht möglich ist. Auch hat der Käfig gegenüber der Kunststoffbox den Vorteil, dass auch bei direkter Sonnenstrahlung eine optimale Belüftung herrscht (Sonnenseite mit weissem Tuch abdecken). Ein Käfig lässt sich rasch in eine Box transformieren, indem wir eine grosse Decke darüber legen. Umgekehrt funktioniert es bei der Box hingegen nicht. Je nach Grösse des Hundes sollte vor allem auf die Stabilität geachtet werden (Achtung bei Stoffboxen…).

Optimaler Standort für eine Höhle

Man sollte die Box wenn möglich so aufstellen, dass sie nicht an einem zentralen Ort steht, wo z.B. alles überwacht werden kann. Idealerweise hat der Hund keinen Blickkontakt zum Korridor / Haustür. Sollte er uns ständig fixieren (Wohnraum), so kann mit dem Tuch Abhilfe geschafft werden. Auch sollte immer ein Wasserschäli gefüllt mit frischem Wasser zur Verfügung stehen! Sicherheitshinweis Ziehen sie Ihrem Hund Halsband und Leine ab, wenn sie ihn nicht permanent beobachten können.

Bezugsquellen

Die Savic-Produkte sind von hoher Qualität und bieten gegenüber Kunststoffboxen einige Vorteile. Das ist auch der Grund, warum ich dieses Produkt vorbehaltslos empfehlen kann, da sie sich in meinem Zentrum immer und immer wieder bewähren. Seit ich selbst kein Zubehör mehr verkaufe, musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, an diese Savic-Käfige heranzukommen, da die grossen Player im Markt lieber ihre Eigenmarken im Sortiment haben. Am günstigsten findet man sie im Internet.
Hilfsmittel “Höhle für Hunde”
Letzte Änderung: 23 .10.17      Copyright dog-psychology-center.ch
Philosophie Trainings-Konzept Tierpsychologie / Ausbildung Kiro - Labi von meiner Mutter geerbt Kona (Mali), Easy (Goldi), Chefmuus (Labi) Leithunde - Führung ist ALLES :-) Goliath (Alaskan Malamute) Zentralhunde unter sich... Cusco (Border), Bandit (Rumänen-Mix) und Malin (Rumänen-Mix) jähriger dt. Schäfer-Mix - Jack(y) Kona (Mali), Easy (Goldi), Chefmuus (Labi)
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Hunde wünschten sich eine Höhle als

Rückzugsort

Seit nun einem halben Jahr setze ich Transport- Gitter-Käfige von SAVIC ® ein, damit sogenannte „Problemhunde“ bei der Ankunft zur Resozialisierung nicht gerade „überrannt“, bzw. zu sehr von allen Hunden bedrängt werden können. Der Käfig ist sozusagen „die sicheren 4 Wände“ für Neuankömmlinge Aus menschlicher Sicht denkt man gerne: „Ach der arme Hund muss in einem Käfig sein“. Aus Sicht des Hundes sieht dies (wieder einmal)  gänzlich  anders aus, denn Hunde betrachten diesen Käfig als ihre Höhle, wo sie sich zurückziehen und entspannen  können, OHNE Aufgaben wahrnehmen zu müssen (z.B. Kontroll-verhalten). Ich hatte mit der Zeit bemerkt, dass  die Hunde sehr gerne von selbst rein-gingen, sobald die Tür offen stand.

Die Höhle als optimales Mittel gegen das

Kontrollverhalten

In den vielen Jahren wo ich nun tierpsychologisch arbeite, musste ich immer wieder feststellen, dass 90% aller sogenannten Problemhunde ihren Rang durch intensives Kontrollverhalten aufrechterhalten haben. Dies sehen wir, indem der Hund uns entweder Schritt auf Tritt nachläuft, oder uns aus einem zentralen Punkt mit den Augen ständig fixiert. Die Konsequenzen, wenn wir uns kontrollieren lassen sind, dass der Hund dann die Entscheidungen trifft, bzw. uns nicht als Führungsperson akzeptieren kann. Das Kontrollverhalten ist – für uns Menschen – das schwierigste Problem, denn der Hund schafft es im Alltag immer wieder, uns zu fixieren oder zu belauern. Alternativ könnte man solche Hunde auch an ihrem Platz anbinden, sie würden uns aber trotzdem weiter kontrollieren, indem sie uns mit den Augen fixieren würden. Die ganz Schlauen würden dann auch einfach die Leine durchbeissen… „Steckt“ man einen Hund mit Kontrollverhalten zum ersten Mal in einen Käfig und will somit seine Aufgabe (uns zu kontrollieren) wegnehmen, so rebellieren diese anfänglich meistens. Dies drückt sich meist durch bellen aus. Ist man dann genervt und schimpft auch noch mit dem Hund, so wird er kaum aufhören zu bellen. Gehen wir hingegen jedes Mal (wortlos, ohne den Hund zu beachten) zum Käfig hin und legen ein grosses Tuch über den Käfig, so wird er rasch merken, dass er dann die Kontrolle komplett verliert. Ist er dann wieder ruhig, gehen wir wieder (wortlos, ohne den Hund zu beachten) hin und entfernen das Tuch wieder. Ist man 1-2 Tage sehr konsequent, so hat sich das Problem dann auch schon erledigt. Wichtig dabei ist, dass wir ihn nie „als Strafe“ in den Käfig tun. Es sollte immer nach dem Motto „gehe Dich nun entspannen“ gemacht werden.

Die Höhle als echte Hilfe gegen Stress-

Situationen -  insbesondere für unsichere

Hunde

Genau in den Situationen, wo wir abgelenkt sind (Kinder, Besuch, Telefon, etc.), profitieren Hunde davon, um sich im Rang wieder über uns zu stellen. Wir können Hunde oft auch immer und immer wieder korrigieren und trotzdem versuchen sie immer wieder… Genau in solchen Momenten ist es sehr praktisch, wenn wir dem Hund zeigen können, dass wenn er auf 1-2 Korrekturen nicht reagiert, dass er dann daran gehindert wird, sich falsch zu verhalten, indem er jedes Mal konsequent in seine Höhle muss. So lernt der Hund sehr rasch, dass er bei uns sein darf, solange er sich respektvoll verhält. Wenn wir dann weg sind, kann er dann auch nicht alles verbellen, was am Fenster vorbei geht und zerstört auch kein Inventar in der Wohnung. Man kann den Hund gut für 3-5 Stunden in seiner Höhle lassen, wenn er vorher ausgeführt und gefüttert wurde. So haben nicht nur wir, sondern auch die Hunde weniger Stress und wir brauchen auch nicht jedem zu erklären, dass unser Hund kein Kuscheltier ist…

Die perfekte Grösse einer Höhle

Wir Menschen neigen dazu, ein Körbchen oder eine Höhle viel zu gross zu kaufen. Der Hund sollte drinnen Sitz machen können, ohne dass der Kopf die Decke berührt und es sollte Platz übrig bleiben für ein Wassergeschirr. Goliath, mein Husky „quetscht“ sich z.B. immer in den kleinstmöglichen Käfig, obwohl auch noch grössere Käfige offen wären… Deswegen eignen sich Räume wie Besenkammer oder sonstige kleine Zimmer nicht, weil sie eben zu gross sind, als Höhle.

Käfig oder Box?

Grundsätzlich bevorzuge ich die Käfige, da sie rundum offen sind und Hunde das ganze geschehen mitbekommen dürfen. Umgekehrt sehen wir auch genau, wie sich der Hund verhält. Ein grosser Vorteil ist auch, dass wir auch von oben Blickkontakt zu unserem Hund (wenn er z.B. im Sitz ist) aufbauen können (Körpersprache), was in einer Kunststoff-Box nicht möglich ist. Auch hat der Käfig gegenüber der Kunststoffbox den Vorteil, dass auch bei direkter Sonnenstrahlung eine optimale Belüftung herrscht (Sonnenseite mit weissem Tuch abdecken). Ein Käfig lässt sich rasch in eine Box transformieren, indem wir eine grosse Decke darüber legen. Umgekehrt funktioniert es bei der Box hingegen nicht. Je nach Grösse des Hundes sollte vor allem auf die Stabilität geachtet werden (Achtung bei Stoffboxen…).

Optimaler Standort für eine Höhle

Man sollte die Box wenn möglich so aufstellen, dass sie nicht an einem zentralen Ort steht, wo z.B. alles überwacht werden kann. Idealerweise hat der Hund keinen Blickkontakt zum Korridor / Haustür. Sollte er uns ständig fixieren (Wohnraum), so kann mit dem Tuch Abhilfe geschafft werden. Auch sollte immer ein Wasserschäli gefüllt mit frischem Wasser zur Verfügung stehen! Sicherheitshinweis Ziehen sie Ihrem Hund Halsband und Leine ab, wenn sie ihn nicht permanent beobachten können.

Bezugsquellen

Die Savic-Produkte sind von hoher Qualität und bieten gegenüber Kunststoffboxen einige Vorteile. Das ist auch der Grund, warum ich dieses Produkt vorbehaltslos empfehlen kann, da sie sich in meinem Zentrum immer und immer wieder bewähren. Seit ich selbst kein Zubehör mehr verkaufe, musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, an diese Savic-Käfige heranzukommen, da die grossen Player im Markt lieber ihre Eigenmarken im Sortiment haben. Am günstigsten findet man sie im Internet.
Hilfsmittel “Höhle für Hunde”
Letzte Änderung: 23.10.17            Copyright dog-psychology-center.ch
Kiro - Labi von meiner Mutter geerbt Kona (Mali), Easy (Goldi), Chefmuus (Labi) Leithunde - Führung ist ALLES :-) Goliath (Alaskan Malamute) Zentralhunde unter sich... Cusco (Border), Bandit (Rumänen-Mix) und Malin (Rumänen-Mix) jähriger dt. Schäfer-Mix - Jack(y) Kona (Mali), Easy (Goldi), Chefmuus (Labi) Philosophie Trainings-Konzept Tierpsychologie / Ausbildung